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BoomBoys haben sich einen Platz in den Playoffs von The International 2026 gesichert, nachdem sie am 16. August Aurora Gaming in der Elimination Round mit 2:0 besiegt haben. Das Ergebnis beendete Auroras Lauf in Shanghai und sorgte für eine der auffälligsten Umkehrungen des bisherigen Turniers.
Besonders dramatisch wurde die Elimination durch die Vorgeschichte der beiden Teams. Aurora hatte BoomBoys bereits in der Gruppenphase mit 2:0 besiegt und sie später als Gegner für die entscheidende Eliminationsserie ausgewählt. Das Rematch jedoch brachte das exakt gegenteilige Ergebnis. BoomBoys passten sich an, kontrollierten beide Maps und sorgten dafür, dass Aurora die finalen Acht nicht erreichen würde.
Auroras Wahl entpuppt sich als kostspieliger TI 2026-Fehler
Aurora ging mit guten Gründen für Selbstvertrauen in das Match. Ihr früherer Sieg über BoomBoys war überzeugend gewesen, während Letztere die Schweizer Phase mit einer Serienbilanz von 2:3 abschlossen und unter Druck in die Elimination Round kamen.
Die Situation änderte sich schnell, als das Rematch begann. BoomBoys wirkten weit besser auf Auroras Herangehensweise vorbereitet und nutzten ihre frühen Vorteile erfolgreich, anstatt zuzulassen, dass sich die Serie zu jenem chaotischen Late-Game-Dota entwickelte, das einen Vorsprung in Minuten zunichtemachen kann.

Die Serie hatte mehrere wichtige Konsequenzen:
- BoomBoys schafften einen 2:0-Sweep, obwohl sie zuvor im Turnier 0:2 gegen Aurora verloren hatten.
- Aurora wurden vor der Top-Eight-Phase von The International 2026 eliminiert.
- BoomBoys gesellten sich neben TEAM VISION, Nigma Galaxy, Team Liquid, Team Falcons, Team Spirit, Iron Wing und Team Yandex zum finalen Playoff-Feld.
- Der Sieg gab BoomBoys eine weitere Chance, in Shanghai nach ihrem ersten Aegis of Champions zu streben.
Einer der Schlüsselmomente der Serie kam, als BoomBoys begannen, einen erheblichen wirtschaftlichen Vorsprung rund um Kiritych aufzubauen. Sein Farmen half dem Team, die Kontrolle über die Map zu gewinnen, und gab Aurora weniger Möglichkeiten, günstige Auseinandersetzungen zu erzwingen. Sobald BoomBoys in der Lage waren, das Hochland unter Druck zu setzen, hatten die Spieler von Aurora Schwierigkeiten, einen sauberen Weg zurück ins Spiel zu finden.
TEAM VISION steht nun zwischen BoomBoys und einem tieferen TI-Lauf
Das Erreichen der Playoffs macht den Weg nicht leichter. Die BoomBoys treffen im Viertelfinale des oberen Brackets auf TEAM VISION, wenn das Hauptevent am 20. August im SPD Bank Oriental Sports Center in Shanghai beginnt.
TEAM VISION gehörte zu den stärksten Teams der Eröffnungsphase, beendete sie mit vier Seriensiegen und sicherte sich den direkten Einzug in die Playoff-Bracket. Die BoomBoys hingegen mussten ein Ausscheidungsspiel überstehen, um überhaupt im Turnier zu bleiben.
Dieser Kontrast verleiht der kommenden Serie eine interessante Storyline. TEAM VISION kommen mit Konstanz, während die BoomBoys bereits gezeigt haben, dass ihre Ergebnisse in der Gruppenphase nicht unbedingt vorhersagen, was sie in einem Eliminierungsspiel unter hohem Druck leisten können.
Für Aurora wird die Niederlage besonders schwer zu vergessen sein. Einen Gegner zu wählen, den man bereits besiegt hatte, erschien auf dem Papier logisch, doch The International zeigte einmal mehr, wie schnell sich Vorbereitung, Drafts und Momentum in einem Matchup ändern können. Für die BoomBoys hat der 2:0-Sieg eine wackelige Gruppenphase in einen Top-8-Platz verwandelt – mit der Aussicht auf noch viel mehr.
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